Architektur der Absicht

Eine Methode für Ausrichtung und stimmige nächste Schritte

Vom Wollen zur Ausrichtung.

Vielleicht trägst du mehrere plausible Richtungen, Rollen oder Vorhaben gleichzeitig, vielleicht noch keine, die du benennen könntest. Die Frage bleibt dieselbe: Was soll Vorrang haben, und was willst du tragen? Architektur der Absicht beginnt bei deinem Wollen und baut die Antwort von dort.

Aus deinem Wollen werden Kriterien, an denen du entscheiden kannst, ein Bild des Systems, in dem du dich bewegst, und ein erster Schritt, den du in der Wirklichkeit erprobst.


Du brauchst Kriterien.

Wenn mehrere Möglichkeiten gleichzeitig plausibel sind, entscheidet der Maßstab. Was soll Vorrang haben? Welche Folgen willst du tragen? Was gehört zu deiner Ausrichtung, und was liegt außerhalb?

Die Arbeit beginnt vor der einzelnen Entscheidung. Sie ordnet Wünsche, Prioritäten und Grenzen zu Kriterien, an denen du prüfen kannst, was als Nächstes auf dich zukommt.

Diese Kriterien entstehen im Denken, im Gespräch und in der Berührung mit deinem tatsächlichen Umfeld. Ein konkreter Schritt bringt dir die Rückmeldung dazu.


Was Architektur der Absicht ist

Architektur der Absicht ist eine Methode, mit der aus einem noch unsortierten Wollen eine tragfähige Ausrichtung entsteht. Sie führt von genauer Beobachtung über Prioritäten und Kriterien zu einem Bild des Systems, in dem du handelst, und zu einem nächsten Schritt, der sich überprüfen lässt.

Die Methode geht über ein einzelnes Angebot hinaus. Die Pilotkohorte im Herbst 2026 ist das erste zehnteilige Gruppenformat, das ihre sechs Bewegungen als zusammenhängenden Prozess durchläuft.


Was du am Ende in der Hand hast

Am Ende hast du einen persönlichen Entscheidungsrahmen. Du weißt, was Vorrang hat, woran du eine Entscheidung prüfen kannst, was außerhalb deiner Ausrichtung liegt und welchen nächsten Schritt du wirklich gehen willst.

  • eine priorisierte Ausrichtung
  • Kriterien für Entscheidungen
  • klare Ausschlusskriterien
  • Kernstatements und Prüffragen
  • ein Bild des relevanten Systems
  • identifizierte Hebelpunkte
  • einen tatsächlich erprobten nächsten Schritt

Sechs Bewegungen der Methode

01

Sehen, was ist

Beobachtung von Deutung trennen.

02

Absichten formulieren

In Worte fassen, bevor Vernunft und Realismus eingreifen.

03

Prüfen, was trägt

Folgen, Kosten und Widersprüche untersuchen.

04

Zu Kriterien ordnen

Prioritäten und Ausschlusskriterien entwickeln.

05

Das System lesen

Beziehungen, Ressourcen, Regeln und Gewohnheiten sichtbar machen.

06

Einen echten Schritt tun

Intervenieren, Feedback bekommen, weiterlernen.


Woher der Ansatz kommt

Die Wunscharbeit im Kern der Methode geht auf Marianne Brün und die School for Designing a Society zurück. Zwischen 2012 und 2014 habe ich mit der School in Illinois und West Virginia gelebt und gearbeitet und bin diese Arbeit mehrmals selbst gegangen.

Als ich später meine langjährige Arbeit beim Film neu ausrichtete, trugen genau diese Sätze. Sie machten sichtbar, was Vorrang hatte und was eine Entscheidung kosten würde.

Mein Anteil ist die Komposition. Ich habe die Arbeit anschlussfähiger gemacht und mit Methoden der Online-Facilitation und der agilen Arbeit verbunden. Living System Framework und Continuum liegen als eigene Rahmenwerke darunter.

Der zweite Teil ist die Facilitation selbst. In jede Session fließt etwas aus einem breiten Repertoire an Embodiment- und Meditationspraxis ein, ausgewählt nach dem, was die Gruppe an diesem Abend braucht. Das hält die Arbeit im Körper verankert, während das Denken genauer wird.

Die Bestandteile sind erprobt. Neu ist ihre Komposition zu diesem Gruppenformat.


Warum in einer Gruppe

Die Gruppe ist Resonanzraum und Arbeitsrahmen. Andere hören Annahmen, Auslassungen und Widersprüche, die einem selbst leicht entgehen. Unfertige Gedanken können ausgesprochen und geprüft werden, bevor daraus feste Antworten werden.

Zwischen den gemeinsamen Terminen beobachtest, schreibst und erprobst du. So verbindet sich die Arbeit in der Gruppe mit deinem Alltag.


Für wen die Arbeit gedacht ist

Für Menschen, die mehrere plausible Richtungen, Rollen oder Vorhaben gleichzeitig tragen, und für Menschen, die noch keine benennen können.

Das können Selbständige, Freiberufliche, Gründer:innen und Angestellte zwischen zwei Kapiteln sein, ebenso Menschen, die persönliche, berufliche oder gemeinschaftliche Verantwortungen neu ordnen wollen.

Mehrere Vorhaben stehen gleichzeitig im Raum.

Eine bisherige Ausrichtung verliert an Tragfähigkeit.

Die nächste Richtung ist spürbar, aber noch unscharf.

Noch zeigt sich keine Richtung, die trägt.

Annahmen sollen in der Praxis geprüft und aus Rückmeldungen weiterentwickelt werden.

Die Arbeit braucht Zeit für Beobachtung und Erprobung. Für akute Krisen und für Entscheidungen mit nur wenigen Tagen Vorlauf ist ein anderer Rahmen der bessere Ort.


Pilot Cohort · English

Pilotkohorte Herbst 2026

Die Elemente dieser Arbeit stammen aus langjähriger Praxis. Dieses zehnteilige Gruppenformat läuft im Herbst 2026 zum ersten Mal in dieser Zusammenstellung.

In einer kleinen Onlinegruppe gehst du durch die sechs Bewegungen, arbeitest zwischen den Terminen weiter und bringst einen eigenen nächsten Schritt in die Praxis.


Format und Termine

Zeitraum
24. September bis 26. November 2026

Termine
Zehn Termine über neun Wochen

Zeit
Donnerstags, 18:30 bis 20:00 Uhr Berliner Zeit

Ort
Online über Zoom und ein gemeinsames Miro-Board

Arbeitssprache
Englisch

Gruppe
Sechs bis zwölf Teilnehmende

Bewerbungsschluss
18. September 2026


Beitrag nach Selbsteinschätzung

Wähle den Beitrag, der deiner aktuellen Situation entspricht.

250 Euro · Social

Der vollständige zehnteilige Gruppenprozess zu einem reduzierten Beitrag für Menschen mit geringem Einkommen oder finanziellen Engpässen.

450 Euro · Standard

Der vollständige zehnteilige Gruppenprozess zum regulären Beitrag.

700 Euro · Supporter

Der vollständige Gruppenprozess plus zwei 60-minütige 1:1-Sessions, buchbar während der Kohorte oder bis vier Wochen nach ihrem Ende.

Der Supporter-Beitrag hilft außerdem, den Social-Beitrag verfügbar zu halten.


Bewerbung für die Pilotkohorte

Zwei kurze Fragen, dann melde ich mich bei dir für ein persönliches Gespräch. Es gibt sechs bis zwölf Plätze, Bewerbungsschluss ist der 18. September 2026.

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FAQ

Was ist die Architektur der Absicht?

Eine Methode, mit der aus einem noch unsortierten Wollen Kriterien entstehen, eine priorisierte Ausrichtung, ein Bild des relevanten Systems und ein nächster Schritt, den du erprobt hast.

Was bedeutet Pilotkohorte?

Die Elemente der Methode stammen aus langjähriger Praxis. Das zehnteilige Gruppenformat läuft im Herbst 2026 zum ersten Mal in dieser Zusammenstellung.

Für wen ist die aktuelle Kohorte gedacht?

Für Menschen, die mehrere plausible Richtungen, Rollen oder Vorhaben gleichzeitig tragen, und für Menschen, die noch keine benennen können. Beide beginnen bei ihrem Wollen und entwickeln daraus eine tragfähige Ausrichtung.

Wie lange dauert die Kohorte und in welcher Sprache findet sie statt?

Zehn Online-Termine über neun Wochen. Die Arbeitssprache ist Englisch.

Was kostet die Teilnahme?

Es gibt drei selbst eingeschätzte Beiträge: 250 Euro Social, 450 Euro Standard und 700 Euro Supporter. Der Supporter-Beitrag enthält zusätzlich zwei 60-minütige 1:1-Sessions und trägt dazu bei, Social-Plätze verfügbar zu halten.

Sollen wir reden?

30 Minuten, kostenlos, unverbindlich.

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