
Meine Arbeit hat sich in Kontexten geformt, in denen viel auf dem Spiel stand. Über viele Jahre habe ich in der internationalen Film- und Kulturproduktion gearbeitet: komplexe Produktionsprozesse, internationale Teams, lange Tage, kreative Konzeptentwicklung mit limitierten Ressourcen, technische und soziale Koordination gleichzeitig. Umsetzungen für Major Brands, Arthouse und Hollywood, an ständig wechselnden Orten und oft unter großem Druck.

Über mich
Diese Erfahrungen haben mein Verständnis von Arbeit, Dynamik und sozialen Systemen geprägt. Sie haben mir gezeigt, wie Zusammenarbeit unter Belastung funktioniert, woran sie bricht, und was Menschen in unübersichtlichen Situationen tatsächlich brauchen.
Nach einer Phase gesundheitlicher Überlastung und chronischer Schmerzen habe ich mich beruflich neu orientiert. Diese Zeit war einschneidend und zugleich klärend.
Sie hat mir ein tiefes Verständnis dafür gegeben, wie eng Körper, Psyche, Arbeit und gesellschaftliche Bedingungen zusammenwirken. Und sie hat mir den Raum gegeben, meinen eigenen Transformationsprozess zu studieren und aus dieser Erfahrung eine Praxis zu entwickeln, die ich mit anderen teilen kann.
Heute verbinde ich systemisches Denken, psychologische Beratung, Facilitation und körperorientiertes Arbeiten.
Ich begleite Menschen dabei, in komplexen Situationen Orientierung zu finden, Entscheidungen zu treffen und handlungsfähig zu bleiben.
Hintergrund:
Zertifizierter Psychologischer Berater, Systemischer Coach, Agiler Coach und Mediator (BTA Berlin, 2022 bis 2024). Fellowship in Systemtheorie und Sozialer Kybernetik, School for Designing a Society, Champaign-Urbana, USA (2012 bis 2014).
Ehrenamtlich aktiv für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Filmwirtschaft, zuletzt als Vorstand des Bundesverbandes Beleuchtung und Kamerabühne e.V. (2024 -2026)
Zusammenarbeit mit Foundation for Shamanic Studies, Sacred Sons, Patch Adams Gesundheit! Institute,
langjährige Praxis in Facilitation und emotionaler Stabilisierung im Projektkontext, Five Rhythms, Open Floor, Embodiment und Performativen Interventionen sowie humanitärer Clownerie in der internationalen Entwicklungsarbeit.